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Es hat sich als sinnvoll erwiesen, den Studienbewerberinnen und Bewerbern vor Studienbeginn die Möglichkeit eines längeren Praktikums (meist ein Jahr) einzuräumen, damit sie sich ein möglichst realistisches Bild von ihrer zukünftigen Tätigkeit verschaffen, ihre Vorstellungen überprüfen und die eigenen Fähigkeiten und Grenzen entdecken können. Das Vorpraktikum wird in der Regel vom Theologischen Seminar vermittelt und kann in einer Gemeinde oder einem Werk des BEFG absolviert werden. Das Vorpraktikum wird von einem erfahrenen Pastor oder einer erfahrenen Pastorin begleitet. Die Beurteilung der Praktikumsgemeinde fließt in die Entscheidung über eine Zulassung zum Studium mit ein.
Studierende am Theologischen Seminar Elstal (FH) absolvieren mindestens 15 Wochen Praktika. Diese Pflicht ist eine willkommene Abwechslung zur Aneignung von theoretischem Wissen. Nach dem sechsten Semester wird den Studierenden ein siebenwöchiges Gemeindepraktikum an der Seite eines erfahrenen Pastors oder einer erfahrenen Pastorin vermittelt. Dieses Praktikum wird in einem pastoraltheologischen Kolloqium vorbereitet und danach gemeinsam mit dem Jahrgangstutor ausgewertet. Zusätzlich gibt es eine breite Palette an Praktikumsmöglichkeiten im In- und Ausland: Von A wie Abhängigenhilfe bis Z wie Zelteinsätze. Studierende können im Praktikum ausprobieren, was sie bereits gelernt haben und neue Fragen aufnehmen. Dabei steht immer im Vordergrund, dass Studierende zu selbständigem theologischen Denken und Urteilen angeleitet werden.
zur
Ordnung für die Praktika vom 10. September 2008
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